Im Schwäbischen Schnapsmuseum drehte es sich beim Tag der Streuobstwiesen um diese wertvolle Kulturlandschaft. Diese sind ökologisch äußerst wertvoll, beherbergen sie doch bis zu 5 000 verschiedene he
Im Schwäbischen Schnapsmuseum drehte es sich beim Tag der Streuobstwiesen um diese wertvolle Kulturlandschaft. Diese sind ökologisch äußerst wertvoll, beherbergen sie doch bis zu 5 000 verschiedene heimische Tiere und Pflanzenarten. Das Streuobst hat auch keinen großen Absatz mehr, da der Most früherer Zeiten fast weggefallen ist. Eine Möglichkeit zur Verwertung ist das Schnapsbrennen. Viele Besucher nahmen die Möglichkeit einer Verkostung dieser 41 Streuobstprodukte wahr. Da es in Baden-Württemberg mehr Kleinbrennereien gibt als im übrigen Deutschland zusammen, welche das Obst der Streuobstwiesen verarbeiten, gibt es hier mehr Streuobstbäume als im sonstigen Deutschland zusammengenommen. Diese Brennereien fertigen ganz spezielle sortenreine Brände. Darunter sind auch viele kaum mehr bekannte Sorten wie Palmischbirne, Öhringer Blutstreifling, Nägelsbirne, Speierling, Pflästerlesbirne oder Zibarten. Die Kunst der Kleinbrenner ist, das Aroma dieser alten Obstsorten im Brand zu konservieren.
Gerne verkosteten die Besucher im Schwäbischen Schnapsmuseum exklusive Schnäpse aus Streuobstprodukten.
"Baden-Württemberg erzählt“ ist das Motto am Internationalen Museumstag am 17. Mai. Dabei soll die Bönnigheimer Weinbaugeschichte im Mittelpunkt stehen. Bereits 793 werden Weinberge in Bönnigheim erwä
"Baden-Württemberg erzählt“ ist das Motto am Internationalen Museumstag am 17. Mai. Dabei soll die Bönnigheimer Weinbaugeschichte im Mittelpunkt stehen. Bereits 793 werden Weinberge in Bönnigheim erwähnt. Im Mittelalter gab es sieben Keltern in der Stadt. Alte Weinbaugeräte erzählen ihre Geschichte. Wer kennt noch „Ufromhäule, Weingomberle oder Nikotinspritze“. Fotos aus der Bönnigheimer Weingeschichte werden gezeigt. Dazu berichten um 15 Uhr Zeitzeugen von der harten Arbeit im Weinberg. Führungen durchs Museum finden um 14 und 16 Uhr statt. Das Schwäbische Schnapsmuseum ist bei freiem Eintritt von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Wengertschütz musste die Weinberge vor tierischen und menschlichen Dieben schützen. Früher übernachteten sie im Wengertschützenhaus. Das Foto zeigt Hans Wachter als Wengertschütz mit Rätsche und Pistole.