Zum Info-Nachmittag am 11. Januar im Gemeindehaus in Kirchheim begrüßte Sibylle Zimmer vom Bezirksausschuss Seniorenarbeit des Kirchenbezirks Besigheim ca. 30 Personen. Die Gäste wurden mit Kaffee und
Zum Info-Nachmittag am 11. Januar im Gemeindehaus in Kirchheim begrüßte Sibylle Zimmer vom Bezirksausschuss Seniorenarbeit des Kirchenbezirks Besigheim ca. 30 Personen. Die Gäste wurden mit Kaffee und Hefezopf bewirtet und es entstand ein munterer Austausch. Julia Mattick und zwei Ehrenamtliche gaben einen Einblick in die Welt der „mobilen Herberge“. Sie zeigten auf, dass sehr viele Gefühle dort einen Platz haben und diese auch alle sein dürfen. Ebenso informierten sie über die Arbeit des ambulanten Hospizdienstes. Meike Junginger , die schon sehr lange in der Trauerbegleitung tätig ist und auch aktuell zwei Trauergruppen leitet, schilderte, warum jederzeit und überall Raum für Trauer sein darf, dass Trauer zum Leben gehört, sich verändert und doch immer bleibt.
Palliative Care bedeutet „Ummantelung“. Der Ambulante Hospizdienst und auch die beiden Palliative-Care-Fachkräfte der Kleeblatt-Häuser, Annette Kronmüller und Tanja Weber, versuchen den schwerkranken
Palliative Care bedeutet „Ummantelung“. Der Ambulante Hospizdienst und auch die beiden Palliative-Care-Fachkräfte der Kleeblatt-Häuser, Annette Kronmüller und Tanja Weber, versuchen den schwerkranken Menschen und auch dessen Angehörige ganzheitlich, in all seinen Dimensionen, wahrzunehmen und zu begleiten. Bei ihrem Besuch informierten die beiden uns über ihre Arbeit in den Kleeblatt-Häusern im Kreis Ludwigsburg. Sie sind als Beratungsteam ausschließlich für die dortigen Bewohner und deren Angehörige zuständig.
Im Einsatzgebiet des Hospizdienstes befinden sich fünf Kleeblatt-Häuser, mit denen es Kooperationsvereinbarungen gibt. Daher fanden wir es wichtig, sich zu kennen, sich immer wieder auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.
Annette Kronmüller und Tanja Weber dankten Koordinatorin Julia Mattick und der Vereinsvorsitzenden Anita Ereth für die Einladung und versicherten, die Bewohner und deren Angehörige über die wohlwollende und qualifizierte Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes zu informieren. Denn für viele Betroffene bedeutet diese Begleitung ein Stück Sicherheit und Würde in einer Zeit großer Unsicherheit.
Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg. Diese Worte stammen von Henry Ford. Nach einem Jahr des Aufbaus und der Neuausrichtung darf der Amb
Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
Diese Worte stammen von Henry Ford. Nach einem Jahr des Aufbaus und der Neuausrichtung darf der Ambulante Hospizdienst stolz zurückblicken. Die 23 ehrenamtlichen Hospizbegleiter und -begleiterinnen haben über 30 Menschen in mehr als 250 Stunden begleitet. Zudem führte Koordinatorin Julia Mattick viele Beratungsgespräche mit Angehörigen.
Es gab zahlreiche Veranstaltungen für die Öffentlichkeit in allen zehn Kommunen des Einsatzgebietes. Auch die Wahl zum Verein des Jahres 2026 in Gemmrigheim zeigt, dass der Ambulante Hospizdienst „angekommen“ ist und wir „dazugehören“.
Inzwischen hat der Verein mehr als 50 Mitglieder. Darunter auch Pflegeheime und Pflegedienste. Auch dies ein Zeichen der Wertschätzung und der Vernetzung. Für die Spenden, die wir sowohl von Bürgern und Firmen wie auch von Kirchengemeinden und anderen erhalten haben, sind wir zutiefst dankbar. Diese versetzen uns in die Lage, unsere Dienste auch weiterhin gut anbieten zu können. Auch für 2026 wollen wir Menschen am Ende ihres Lebens begleiten und auch deren Angehörigen beistehen. Wie Cicely Saunders es sagte: „Wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.“
Das Team der Ehrenamtlichen hat über 30 Menschen in mehr als 250 Stunden begleitet