Unser Kurs für die ehrenamtliche Sterbebegleitung findet weiterhin in vertrauensvollen regelmäßigen Treffen statt. In rund 20 Stunden haben wir bisher miteinander wichtige Themen betrachtet. Zum Beisp
Unser Kurs für die ehrenamtliche Sterbebegleitung findet weiterhin in vertrauensvollen regelmäßigen Treffen statt. In rund 20 Stunden haben wir bisher miteinander wichtige Themen betrachtet. Zum Beispiel das Phasenmodell zur Erklärung des Sterbeprozesses nach Elisabeth Kübler-Ross. In den verschiedenen Phasen ging es hauptsächlich darum, wie wir den Menschen ernst nehmen, ihm zuhören und herausfordernde Situationen aushalten können. Unter anderem haben wir dabei auch die Bedürfnisse Angehöriger kennengelernt. Für Angehörige ist es oft wichtig Gefühle äußern zu können. Es ist hilfreich, dass sie Anerkennung für die meist belastende und anstrengende Betreuung erfahren.
Die Veränderung von Menschen in der Phase des Abschiednehmens ist für sie eine emotionale Herausforderung. Hinzu kommt oft die physische Belastung. Durch die Pflege, den Schlafmangel und das ständige Aufsuchen einer Institution. Manchmal geht eine langjährige Krankheitszeit mit zunehmender Hilfsbedürftigkeit voraus.
In verschiedenen Lehrmethoden wie beispielsweise Gruppenarbeit haben wir die Themen miteinander besprochen und dabei eigene Erfahrungen und Gefühle ausgetauscht. Die Kursleiterinnen Sabine Horn, Julia Mattick und Christine Burkhardt freuten sich über die Offenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Bei strahlendem Sommerwetter trafen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes zum gemeinsamen Sommerfest auf dem idyllischen Gartengrundstück eines der Mit
Bei strahlendem Sommerwetter trafen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes zum gemeinsamen Sommerfest auf dem idyllischen Gartengrundstück eines der Mitglieder. Ein liebevoll zusammengestelltes Mitbringbuffet zauberte kulinarische Vielfalt auf den Tisch und lud zum Genießen ein.
Im Schatten der ausladenden Weiden genoss die Gemeinschaft einen erholsamen Abend mit persönlichen Begegnungen und guten Gesprächen inmitten der Natur. Vereinsvorsitzende Anita Ereth und Stellvertreter Dr. Marc Müller danken den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Dieser hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der ambulante Hospizdienst in der Region Neckar-Stromberg eine verlässliche Größe geworden ist.
Dankbar sind auch die Ehrenamtlichen. Denn kürzlich hat der Verein aus dem Erlös des Gewinnsparvereins der VR-Banken einen VW ID3 als Dienstwagen gewonnen. Er wurde bereits angemeldet und mit dem Vereinslogo sowie dem Logo der VR-Banken beschriftet abgeholt. Wer das Fahrzeug noch nicht gesehen hatte, bestaunte es gebührend. Und später einigten sich alle auf den Namen „Ulf“ für den Dienstwagen.
Mittlerweile ist das Team mit drei „Neuen“ auf 26 angewachsen. So können die Ehrenamtlichen die zahlreichen Anfragen für Sterbebegleitungen derzeit gut bewältigen, freuten sich Koordinatorin Julia Mattick sowie ihre Stellvertreterinnen Patrizia Mecheels und Christine Nägele. Haben Sie Fragen zu Begleitungen? Dann wenden Sie sich gerne an die Einsatzleitung Julia Mattick, Telefon 0152/03604067.