Akkordeon- und Harmonikaverein

Winterkonzert 2018

Erfasst von: Reimer, Monika (03.12.2018)

Am 01. Dezember 2018 veranstaltete der Akkordeon- und Harmonika-Verein Kirchheim/Neckar  (AHV) sein Winterkonzert in der vollbesetzten Ev. Mauritiuskirche in Kirchheim/N. Die 1. Vorsitzende Frau Ingrid Mäckmann begrüßte die Gäste aus Nah und Fern und übergab danach das Mikrofon an Daniel Müller, der witzig und gekonnt durch das Programm führte.

Musikalisch wurde der Abend eröffnet durch das Jugendorchester unter der Leitung von Frau Sabina Keiner. Sie spielten das Amerikanische Liebeslied „Aura Lee“ in einer Bearbeitung von Alexander Jekic und „First Love“ von Jürgen Schmieder. Sowohl Jekic und Schmider schreiben ansprechende Stücke für  junge Musiker bei denen verschiedene Schwierigkeitsstufen in einem Stück vereint wurden. Den Beifall hatten sich die Nachwuchsmusiker des AHV redlich verdient.

Nach kurzem Stühlerücken nahmen die Neckar-Enz-Harmoniker unter der Leitung von Günter Strobel ihre Plätze ein. Sie eröffneten ihren Vortrag mit dem Stück „Classic in Rhythm“ nach einem Arrangement von Helmut Herold. „Classic in Rhythm“ vereinte klassische Melodien mit modernen Rock- und Popelementen.

Bei der Filmmelodie aus „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda in einer Bearbeitung von Gerd Huber wurde das Publikum passend zur Adventszeit in die Welt der Märchen entführt. Als Nächstes Stück kamen all diejenigen auf ihre Kosten die gerne zum Überwintern in die Südsee reisen. Es folgte mit „Südseeträume“ ein flotter Samba von Steve McMillan ebenfalls in einer Bearbeitung von Gerd Huber.

Den Abschluss machten die Neckar-Enz-Harmoniker mit flotten arabischen Rhythmen und „Song of Arabia“ in Bearbeitung von Helmuth Herold. Bei diesem Stück übernahm Anja Baumgärtner vom Akkordeonverein Sontheim das Elektronium-Solo. Nach großem Beifall spielten sie dieses Stück ein zweites Mal. 

Im Anschluss an die Neckar-Enz-Harmoniker folgte die letzte Umbaupause des Abends und das 1. Orchester unter der Leitung von Klaus Berger hatte vor dem Altar der Mauritiuskirche Platz genommen. Sie eröffneten ihren Vortrag mit der „Seagate Overtüre“ von James Swearingen, bearbeitet von Klaus Berger höchstpersönlich.

Weiter ging es mit dem beliebten Adventslied „Maria durch den Dornwald ging“, in einer Originalkomposition von Daniel Müller einem ehemaligen Mitspieler des Orchesters. Danach folgte mit „Choral and Rock-Out“ von Ted Huggens ein Stück das barocke Musik mit dem treibenden Beat von Rock und Blues miteinander vereinte. Dieses Stück ist bis heute eines der

beliebtesten Stücke für Akkordeon- und Blasorchester.

Das Stück „A whiter Shade of Pale“ von Procol Harum, brachte das Publikum zum Dahinschmelzen. Die Melodie erinnerte sehr stark an das bekannte „Air“ von Johann Sebastian Bach und der Text des Liedes gibt so manche Rätsel auf. Es ist von Wilden spanischen Tänzen, Seekrankheit, Alkoholkonsum, vestalischen Jungfrauen und Spielkarten die Rede.

Zum Abschluss erklang „Bye, Bye Spiritual“ von Luigi di Ghisallo. Ein Medley aus christlichen Liedern, die überwiegend von schwarzen Sklaven in Amerika gesungen wurden.

Auch das erste Orchester durfte die Kirche nicht ohne Zugabe verlassen und spielte noch die „Tarantella Napoltana“ nach einem Arrangement von Markus Fink. 

Nach dem Konzert lud Ingrid Mäckmann die Gäste ein, noch etwas auf dem Kirchplatz zu verweilen und den Abend mit Glühwein, Punsch, Rote vom Grill und guten Gesprächen ausklingen zu lassen. 

Ein herzliches Dankeschön an alle die zum Gelingen dieses Winterkonzerts beigetragen haben.

 

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