Kraftsportverein Kirchheim e. V.

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Tolle Leistung von Pia Mönch

Erfasst von: Hennig, Stephan (31.03.2019)

 

Früh am Freitagmorgen machte sich die kleine KSV Reisegruppe um Jugendleiterin Annette Mönch, Trainer Hüsamettin Sagir und Pia mönch auf den weiten Weg in die Hauptstadt Berlin. Dort war allerdings kein Sightseeing angesagt sondern es ging zu den Deutschen B-Jugendmeisterschaften. Für Pia war es das erste Turnier auf Bundesebene und dennoch ging sie mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein dorthin, schließlich hatte sie auf Landesebene alle Titel erkämpft.

Am Freitagabend stand dann noch der erste Kampf an und von Reisestrapazen war nichts zu sehen. Bereits nach einer Minute hatte sie ihre Gegnerin Gia Schübler vom RSV Frankfurt/Oder in die Bodenlage verfrachtet und danach auf die Schultern gelegt. Was für ein toller Start und so konnte sie zufrieden ins Hotel fahren und eine erholsame Nacht verbringen.

Viel Geduld benötigte sie am nächsten Tag. Erst um 14:45 Uhr hatte sie ihren ersten Kampf. Doch sie war hellwach und zunächst so dominant im Kampfgeschehen, dass ihre Gegnerin Sidney Bogun aus Sachsen-Anhalt vom Kampfrichter mit einer Passivität belegt wurde. Dies ließ diese etwas munterer werden und sie überraschte Pia mit einem Kopfhüftschwung und aus der daraus folgenden gefährlichen Lage konnte sich Pia nicht mehr befreien.

Trotz verlorenem Kampf war noch alles möglich. Im entscheidenden Gruppenkampf hatte sie es mit Avin Humitzsch vom SV Preußen Berlin zu tun. Pia versuchte alles, war immer in der Vorwärtsbewegung konnte aber gegen die sperrige Gegnerin keine Wertung aus dem Kampfgeschehen heraus erzielen. Die doppelt erkannte Passivität brachte ihr dennoch die 1:0 Führung zur Pause.

Auch im zweiten Abschnitt versuchte die Gegnerin kaum eigene Aktionen zu setzen. Dennoch war im Empfinden des Kampfrichters Pia passiv und sie wurde bei der zweiten Ermahnung mit einer Aktivitätszeit belegt, was zur Folge hatte, dass sie binnen der nächsten 30 Sekunden eine Wertung erzielen musste. Trotz großer Bemühungen und aller Kraftanstrengungen schaffte sie dies nicht, wofür ihre Gegnerin dann einen Punkt erhielt. Bei Punktgleichheit entscheidet im Ringen die letzte Wertung über die Siegerin und so stand am Ende der 4 minütigen Kampfzeit die Berlinerin als glückliche Siegerin fest. Sehr schade für Pia.

Im Kampf um Platz 5 + 6 brachte Pia ihre Gegnerin aus Berlin-Tegel schnell durch einen Hüftschwung in eine gefährliche Lage und trotz großem Widerstand kannte Pia keine Gnade und beendete diesen Kampf vorzeitig.

Platz 5 bei den ersten nationalen Titelkämpfen ist ein hervorragendes Ergebnis und so war die Stimmung auf der Heimfahrt blendend, nachdem auch noch eine kurze Sightseeing-Tour eingelegt werden konnte.

Im nächsten Jahr wird Pia versuchen, dieses Ergebnis noch zu verbessern.