ARCHIV: Amtliche Bekanntmachungen von anderen Stellen

Zweckverband Besigheimer Wasserversorgungsgruppe

Erfasst von: Goldmann, Martina (02.09.2019)

Neubau des Hochbehälters Erligheim-Hofen mit Leitungsbau verursachen Umleitungen

 

Der Zweckverband Besigheimer Wasserversorgungsgruppe baut derzeit einen neuen Hochbehälter auf der Anhöhe zwischen Löchgau und Hofen, in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Hochbehälter. Der neue Hochbehälter mit dem Namen „HB Erligheim-Hofen“ wird zusätzlich noch mit einer neuen Frischwasserleitung an das Leitungsnetz des Zweckverbands Bodenseewasserversorgung angeschlossen. Die Bauarbeiten werden ungefähr bis Ende des Jahres 2019 andauern. Sie umfassen den Bau des neuen Wasserhochbehälters mit einem Volumen von 2 x 600 m³ Fassungsvermögen und die Leitungsbauarbeiten.

 

Aufgrund der Leitungsbauarbeiten werden ab dem 03. September 2019 bis voraussichtlich Ende des Jahres 2019 Teile der Verbindungsstraße zwischen Bönnigheim-Hofen und Löchgau und der Verbindungsstraße zwischen Erligheim und Walheim gesperrt werden. Die jeweilige Umleitung wird  eingerichtet und beschildert. Im ersten Bauabschnitt wird der Baumbachtalweg nach Walheim für ca. 2 – 3 Wochen gesperrt. Wir werden Sie über die weiteren Sperrungen in den Amtsblättern der betroffenen Kommunen immer rechtzeitig unterrichten.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Ansprechpartner
Zweckverband Besigheimer Wasserversorgungsgruppe

Klaus-Dieter Schmelzer

Tel. 07145 13-251

 

Ansprechpartnerin
Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung

Maria Quignon, Pressesprecherin

Telefon 07551 / 833 11 56

Mobil 0160 / 97 23 60 17

 

 

Weitere Informationen über die Bodensee-Wasserversorgung: 

 

Am 25. Oktober 1954 gründeten 13 Städte und Gemeinden den Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung, um den ständig steigenden Trinkwasserbedarf mit Zusatzwasser aus dem Bodensee zu decken. Heute versorgt die Bodensee-Wasserversorgung über ihre 183 Mitglieder insgesamt 320 Städte und Gemeinden mit etwa vier Millionen Einwohnern jederzeit und in ausreichender Menge mit bestem Trinkwasser aus dem Bodensee.

 

Das Wasser wird aus dem Überlinger See in etwa 60 Meter Tiefe dem Bodensee entnommen und mit sechs großen Pumpen bis in die circa 310 Meter höher gelegene Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg gefördert. Dort wird das ohnehin schon gute Bodenseewasser mit Mikrosieb-, Ozon- und Filteranlagen zu einem Trinkwasser sehr hoher Qualität aufbereitet.

 

Die Kapazität der Förder- und Aufbereitungsanlagen beläuft sich auf etwa 9.000 Liter in der Sekunde; an einem Tag dürfen maximal 670.000 Kubikmeter Wasser dem Bodensee entnommen werden. Rund 1.700 Kilometer meist großkalibriger Rohrleitungen leiten das Trinkwasser bis in den äußersten Norden des Landes.

Heute gibt die Bodensee-Wasserversorgung an ihre Verbandsmitglieder über 130 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr ab. Mit dieser Aufgabenstellung ist sie der größte Wasserversorgungszweckverband in Deutschland.