ARCHIV: Aus dem Gemeinderat

Rathausvorplatz wird vorerst nicht saniert

Erfasst von: Grieb, Petra (25.11.2019)

Der Pflasterbelag auf dem Rathausvorplatz ist schon seit einiger Zeit stellenweise beschädigt. Es wurden zuletzt immer wieder einzelne Steine aus dem Pflasterbelag herausgenommen. Nach dem Bruch zweier großer Steinplatten wurden im Frühjahr die Pflasterstreifen durch zwei schmale Asphaltbahnen ersetzt. Im Blick auf die bevorstehende Baumaßnahme im Quartier Hauptstraße/Badgasse – gegenüber dem Rathaus – rechnet die Gemeinde damit, dass wegen des Baufahrzeug-Verkehrs noch mehr Schäden auftreten. Daher stellte sich die Frage, ob es Sinn macht, das Pflaster auf dem Rathausvorplatz bereits zum jetzigen Zeitpunkt zu reparieren. Darüber sollte sich auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde Volker Martin vom Büro Ippich aus Brackenheim Gedanken machen.

 

Am Donnerstag der vergangenen Woche teilte Martin im Gemeinderat nun das Ergebnis seiner Überlegungen mit. Der Experte empfahl der Gemeinde eine Lösung, die Bürgermeister Uwe Seibold nach der per Beschluss erfolgten Zustimmung des Gemeinderats schlicht „pragmatisch“ nannte: Erstmal bleibt auf dem Rathausvorplatz demnach alles beim Alten. Mit der Sanierung des Pflasterbelags will die Gemeinde so lange warten, bis die Bauarbeiten im betreffenden Areal gegenüber dem Rathaus abgeschlossen sind.

 

Alternativ zur jetzigen Lösung hatte Martin letzte Woche im Rat auch noch zwei andere, sofort realisierbare Varianten präsentiert, die für die Gemeinde allerdings am Ende teurer gewesen wären: Grundsätzlich hätte die Gemeinde auch für rund 52.000 Euro eine Schutzschicht auf das Pflaster auftragen, oder zum Preis von rund 42.000 Euro sämtliche Pflastersteine zeitweise entfernen und einen vorläufigen Asphaltbelag auf den Rathausvorplatz auftragen lassen können. Die Kosten für die nun geplante Pflastersanierung nach Ende der Baumaßnahme in der Hauptstraße, die während der Bauphase an betreffender Stelle zur Einbahnstraße werden soll, taxierte Martin auf rund 25.000 Euro. Wie Seibold, bevorzugten auch die übrigen Ratsmitglieder die pragmatische Lösung.