Posaunenchor Kirchheim

Ferienprogramm 2020: Bumerang-Bau

Erfasst von: Götz, Schwarzkopf (14.08.2020)

Ok, das Wetter war suboptimal fürs Werkeln im Freien. Doch unsere Jugendlichen kümmerte das wenig. Mit viel Einsatz und handwerklichem Geschick ging es zur Sache – vor Regen geschützt, im Freibereich des Christof-Weiß-Haus.

 

 

Jeder Arbeitsplatz an einem der Tisch-Enden war ausgestattet mit Sägevorrichtung, Laubsäge, Schmirgelpapier in unterschiedlichen Körnungen und einer Holzfeile. Und natürlich einer Birkenholz-Pressspanplatte, mit aufgezeichnetem Bumerang-Modell. Den Bumerang-Typ hatten die Programm-Leiter Martin Sorg und Götz Schwarzkopf vorab auf  Baubarkeit und Flugfähigkeit hin getestet: „Fun“ – ein Modell, das sich fürs Kennenlernen des Bumerang-Bauens prima eignet. Was einfach klingt: Aussägen und in-Form-Schleifen – ist anstrengende Handarbeit und braucht einiges an Gefühl fürs Material und Präzision in der Ausführung.

 

 

Ähnlich wie bei Flugzeugflügeln geht es auch hier um die fein austarierten Grundprinzipien der Aerodynamik. (Wir vom Posaunenchor können übrigens im Bezug auf Luftströme auch ein Liedchen spielen – zur Zeit leider etwas eingeschränkt – aber das ist eine andere Geschichte.) Nach zwei Stunden hielten alle einen selbstgefertigten Bumerang in der Hand. Zum besseren Finden wurde er hübsch mit dem Brandmalkolben beschriftet. Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen. Per Fahrrad ging es zur nächsten Station an den Sportplatz am Neckar. Denn Bumerangwerfen braucht viel freien Raum! Dort angekommen, stellten wir uns auf den Anspielpunkt. Nach kurzer Einweisung in die Wurftechnik kam der große Moment: fliegt der Bumerang? Dreht er sich ein? Kommt er gar zurück? Sie flogen alle! Im ein oder andern Fall sogar hervorragend.

 

 

Beeindruckend, wenn ein zuvor einfaches Brettchen Sperrholz, in Form gebracht einen schönen Kreisflug vollführt. Danke an Moritz, Samuel, Matthis, Manuel und Romy – hat mächtig Spaß gemacht mit euch! 

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