ARCHIV: Aus dem Gemeinderat

Neue Schul-Tablets für den Fernunterricht

Erfasst von: Müller, Elke (07.09.2020)

Die Gemeinde Kirchheim hat letztes Jahr aus dem Fördermitteltopf DigitalPakt für die medientechnische Erneuerung der Schule auf dem Laiern vom Bund und dem Land einen Betrag von 170.000 Euro erhalten. Für die Anschaffung neuer digitaler Medien in der Schule liegt bereits ein Medienentwicklungsplan vor, dem der Gemeinderat im Januar zugestimmt hatte. Jetzt bekommt die Gemeinde noch einmal 37.425 Euro aus dem DigitalPakt Soforterstattungsprogramm. Diese zusätzlichen Finanzmittel wollen der Bund und das Land Baden-Württemberg nun in Zeiten der Corona-Epidemie den Schulträger-Kommunen bereitstellen, damit die Schülerinnen und Schüler technisch besser mit dem Fernunterricht klarkommen. Der Betrag wurde der Gemeinde bereits vom Landratsamt Ludwigsburg überwiesen.

 

Am Donnerstag letzter Woche hat der Gemeinderat die jüngste DigitalPakt-Initiative von Bund und Land ausdrücklich begrüßt und die Verwaltung ermächtigt, die zusätzlichen finanziellen Mittel für die Anschaffung neuer Tablets und Server auszugeben. Wie Kämmerer Jürgen Bothner im Gemeinderat mitteilte, hat sich die Gemeinde kürzlich mit der Schulleitung auf konkrete Schritte geeinigt: Zunächst will die Gemeinde 13.500 Euro für 60 neue Tablets und weitere 13.500 Euro für Server ausgeben. In die Montage und Einrichtung der digitalen Geräte an der Kirchheimer Schule investiert die Gemeinde zudem noch einmal 1.500 Euro.

 

Mit dem übrigen Geld sollen später weitere Tablets für die insgesamt rund 480 Schülerinnen und Schüler angeschafft werden. Laut Bothner verfügt die Schule bereits über 20 Endgeräte. Das DigitalPakt Soforterstattungsprogramm sieht vor, 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten auszustatten. Die Digitalisierung des Schulunterrichts müsse aber unabhängig von Corona fortgesetzt werden, stellte Bürgermeister Uwe Seibold am Ende zutreffend fest.