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Schulhaus-Neubau startet

Erfasst von: Grieb, Petra (05.10.2020)

Nachdem Mitte vergangener Woche die letzte auf dem künftigen Baugelände gesichtete Eidechse durch einen Ökologen eingefangen und im eigens für die Umsiedelung der Eidechsen angelegten Habitat südlich des Kinderhauses Klecks wieder in die Freiheit entlassen werden konnte, steht nun dem Baubeginn für das neue Gebäude der Schule auf dem Laiern nichts mehr im Wege. Diese Tatsache wurde durch die Naturschutzbehörde beim Landratsamt in Ludwigsburg ebenfalls bestätigt.

 

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Bereits am vergangenen Freitag wurde deshalb umgehend das Baufeld durch eine Fachfirma gerodet, eine Maßnahme, die für die Errichtung des neuen Schulhauses unumgänglich war. Am vergangenen Montag begann dann die Einrichtung der Baustelle und bereits am Dienstag, 6. Oktober 2020 wurde das Bauvorhaben mit dem symbolischen Spatenstich unter Einhaltung der Pandemiebedingungen begonnen.

 

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde in die Realisierung des neuen Erweiterungsbaus der Schule gestartet, ein Gebäude mit immerhin X m² Nutzfläche, Y Klassen- und Fachräumen, Räumen für Betreuung und einem Schülercafé und gemeinsam mit der bereits im Frühsommer begonnenen Sanierung des Bestandsgebäudes nimmt die Gemeinde damit die bislang größte Baumaßnahme in der Geschichte der Gemeinde Kirchheim in Angriff. Eine Baumaßnahme, die mit rund X Millionen Euro veranschlagt ist und die sich die Gemeinde nur deshalb leisten kann, weil es glücklicher- und dankenswerter Weise gelungen ist, namhafte Zuschüsse insbesondere des Landes Baden-Württemberg in der Höhe von XY Euro zu erhalten – eine stattliche Summe, ohne die an dieses dringend benötigte Bauwerk nicht zu denken gewesen wäre.

 

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Der Neubau soll so schnell als möglich realisiert werden, weil dann endlich die für die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer unguten und für die Gemeinde teuren Container-Provisorien der Vergangenheit angehören. Trotzdem wird die Bauzeit rund eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen, parallel dazu wird die Sanierung des bestehenden Gebäudes fortgesetzt und nach dem Bezug des Neubaus mit geballter Kraft von Planern und Handwerkern zu Ende gebracht. Wenn alles planmäßig verläuft, dann wird diese bisher größte Baumaßnahme der Gemeinde mit einem Gesamtvolumen von rund 13,5 Millionen Euro zum Jahresende 2022 abgeschlossen sein.