ARCHIV: Aus dem Gemeinderat

Poller sollen bei der Schule für Verkehrssicherheit sorgen

Erfasst von: Grieb, Petra (09.11.2020)

Seitdem im Oktober die Bauarbeiten für den Schulanbau begonnen haben, gibt es immer wieder Beschwerden über die teils unübersichtliche Verkehrssituation wegen der umherfahrenden Baufahrzeuge auf der Baustelle. Bürgermeister Uwe Seibold sprach am Donnerstag der vergangenen Woche im Verwaltungs- und Bauausschuss von „verheerenden Zuständen“ und einem erheblichen „Gefährdungspotential“ für die Schülerinnen und Schüler. Die dortige Verkehrslage wurde laut Seibold auch bei der jüngsten Verkehrsschau erörtert. Inzwischen gibt es an der Strombergstraße eine provisorische Fußgängerampel, damit die Kinder problemlos von der Schule zur Mensa gelangen können. Dort ist der Gehsteig derzeit wegen der Baustelle nicht passierbar.  

 

Letzte Woche präsentierte nun die Verwaltung im Ausschuss eine Poller-Lösung, die die Situation im Eingangsbereich der Schule und des Kinderhauses Klecks künftig zusätzlich entschärfen soll. Denn manche Eltern parken ihre Fahrzeuge auf dem Gehweg, wenn sie ihre Kinder zur Schule bringen oder dort abholen. Der Ausschuss zeigte sich von den Pollern überzeugt und votierte einstimmig für diese Lösung. Nun sollen demnach rund um die Schul-Baustelle auf den Fußgängerwegen an der Laiernstraße und der Friedrichstraße im Abstand von etwa drei Meter einige ein Meter hohe schwarz-gelbe Kunststoffpfosten installiert werden. Dadurch will die Gemeinde erreichen, dass jedes Kind sicher zur Schule kommt und niemand auf dem Gehweg parkt.

 

Gemäß dem ausdrücklichen Wunsch der Leiterin des Fachamts Bildung und Erziehung, Sylvia Hitzbleck sollen auch vor dem Kinderhaus Klecks einige Poller aufgestellt werden. Denn der dortige Fußgängerweg ist zurzeit wegen der Baustelle nicht begehbar. Inge Schemminger begrüßte die jetzige Verkehrssicherheits-Maßnahme bei der Schule ausdrücklich. Stephan Hennig plädierte trotzdem auch für regelmäßige Verkehrskontrollen im Schulbereich durch die Ortspolizeibehörde. Jetzt bemüht sich die Gemeinde laut Seibold außerdem noch darum, dass in der Strombergstraße und am Kreuzungspunkt Friedrichstraße/Laiernstraße jeweils ein Zebrastreifen-Übergang angelegt wird.