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Draußen dunkel = Drinnen dunkel? - Der Winter-Blues

Erfasst von: Mickler, Lea (13.11.2020)

Jetzt im Herbst sind die Tage oft trüb, grau und regnerisch. 

Mit der Dunkelheit und Kälte kommen jedoch nicht nur die Kuscheldecken, Filmabende und Kakao-Tassen, sondern auch oft Einsamkeit, Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Sorgen. Der „Winter-Blues“. Man denkt mehr nach, macht sich mehr Sorgen, ist gestresster und schneller erschöpft. Dabei wäre man doch so gern so belastbar wie im sonnigen Sommer. Aber da liegt der Grund: Uns fehlt die Sonne. Sie hat Einfluss auf unsere Hormonausschüttung. Fehlt sie, wechselt unser Hormonhaushalt in den Wintermodus und wir sind schneller müde und emotional weniger belastbar. 

Hier einige Tipps für die Sonnen-lose Zeit.

 

Genießen Sie die kleinen Augenblicke. Eine heiße Tasse Tee, eine warme Dusche, laute Musik, schöne Blumen auf dem Tisch. Es sind die Kleinigkeiten, die uns gut durch den Tag bringen.

Gehen Sie an die frische Luft! Zwanzig Minuten draußen reichen schon aus, damit die „Sommerhormone“ wieder ausgeschüttet werden.

Treiben Sie Sport. Bewegung bringt gute Laune.

Geben Sie ihren Gedanken einen Platz. Ob einTagebucheintrag, ein gemaltes Bild oder ein lauter Schrei im Wald, hauptsache Sie tragen sie nicht mehr mit sich herum.

Vertrauen Sie sich jemandem an. Reden und Sorgen teilen hilft. 

Seien Sie gnädig mit sich selbt. Sie sind nicht allein. 59% der Deutschen leiden am "Winter-Blues".

 

Möchten Sie reden, wissen aber nicht mit wem, wenden Sie sich  an die Telefonseelsorge Deutschland.

www.telefonseelsorge.de (Chatfunktion)

0800 111 0 111