Aus dem Gemeinderat

Weiterer Förderantrag für Lehrschwimmbad-Sanierung

Erfasst von: Grieb, Petra (16.11.2020)

Letzte Woche erhielt Bürgermeister Uwe Seibold von den Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen (Grüne) und Fabian Gramling (CDU) die Mitteilung, dass die Gemeinde für die Sanierung des Lehrschwimmbads in der Gemeindehalle vom Land einen Zuschuss von 1,45 Millionen Euro bekommt. Das Geld stammt aus dem mit insgesamt rund 22,4 Millionen Euro dotierten Fördertopf des Landesministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau für die Sanierung kommunaler Sportstätten. Das Ganze steht im Zusammenhang mit dem neu aufgelegten Bund-Länder-Investitionspakt. Im Rahmen dessen stellt der Bund einen Betrag von insgesamt 18,7 Millionen Euro zur Verfügung. Vom Land kommen die restlichen 3,7 Millionen Euro.

 

Am Donnerstag der vergangenen Woche ermächtigte der Gemeinderat nun die Gemeindeverwaltung per Beschluss dazu, einen weiteren Förderantrag beim Bund für die Sanierung des Lehrschwimmbads zu stellen. Kirchheim bemüht sich jetzt auch um Fördermittel aus dem Förderprogramm 2020 des Bundes zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur. Im Antrag weist die Gemeinde darauf hin, dass die Gemeindehalle mit dem Lehrschwimmbad nach mehr als 55 Jahren dringend renoviert werden müsse. Diese Kosten könne die Gemeinde alleine nicht tragen. Das Lehrschwimmbad habe eine große Bedeutung für den Ort und solle auch für kommende Generationen erhalten bleiben.

 

Als voraussichtlicher Gesamtkostenbetrag für die Lehrschwimmbad-Sanierung wurde im Antrag eine Summe von rund 2,7 Millionen Euro angegeben. Kämmerer Jürgen Bothner stellte im Rat klar, dass im Fall einer Zusage für das Förderprogramm 2020 des Bundes die Zuschusssumme mit dem bereits genehmigten Landeszuschuss verrechnet würde. Wie Bothner räumte indes auch Bürgermeister Uwe Seibold der Gemeinde letztlich kaum Chancen für eine Bewilligung eines Zuschusses aus dem Bundesprogramm ein. „Wir wollen es trotzdem versuchen“, meinte Seibold. Immerhin habe die Gemeinde den Landeszuschuss über 1,45 Millionen Euro schon mal sicher.