WeinKultur Kirchheim

„Die Faszination der Landschaft in Flaschen füllen“

Erfasst von: Gayer, Helmut (16.01.2021)

Stephan Hennig im Wengert mit Rosa

 

5 Fragen zur WeinKultur Kirchheim an Stephan Hennig

 

1. Was zeichnet das Projekt WeinKultur Kirchheim aus?

Das Besondere daran ist, dass viele verschiedene Akteurinnen und Akteure zusammenkommen und ihre verschiedenen Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen. Alle haben aber ein gemeinsames Ziel: die Steillagen weiter zu bewirtschaften und die Faszination der Landschaft in Flaschen zu füllen.

Da sind die Verwaltung und der Gemeinderat, die den Mut hatten, das Projekt anzustoßen. Da ist Thomas Nollenberger, der seine Erfahrung im Weinbau und ganz viel Zeit einbringt und ein tolles Team zusammengestellt hat, das in und um den Weinberg herum so viele Ideen hat, wie Rosa, Roberto und Regina noch bekannter und beliebter werden.

 

2. Was motiviert Sie, Teil der WeinKultur-Mannschaft zu sein?

Als nicht gebürtiger Kirchheimer, der in seiner Kindheit und Jugend nicht die Weinberge rauf und runter gelaufen ist, fasziniert mich die Landschaft auch nach fast 30 Jahren immer noch. Als Gemeinderat sah ich es als unsere Aufgabe an, dieses Erbe zu bewahren. Die vielen Mühen und der viele Schweiß, die frühere und heutige Generationen in den Steillagen vergossen haben, sollte nicht durch wildes Buschwerk überwuchert werden. Es hat mich sehr gefreut, dass wir uns innerhalb des Gremiums schnell einig waren, dieses Projekt anzugehen, und ich hoffe, dass diese Einigkeit lange anhält. Klar war mir auch, dass ich nicht nur vom Ratstisch aus das Projekt begleiten, sondern auch ganz praktisch etwas dazu beitragen wollte. Daher war es mir eine Freude im Herbst bei der Lese zu helfen, denn theoretisch kann man die Steilheit nicht erleben.

 

3. Was bedeuten Ihnen die Weinberge in Steillagen?

Kirchheim ist für uns als Familie zur Heimat geworden und mit dieser Heimat sind die Weinberge fast genauso eng verbunden wie die Menschen im Ort. Ganz deutlich wird mir dies, wenn ich die Stufen vom Fahrradweg hoch zur Weinterrasse steige und dann den Blick nach Kirchheim richte. Da breitet sich in mir ein schönes Gefühl von Geborgenheit und Dazugehörigkeit aus. 

 

4. Was erwarten Sie von den Weinen der WeinKultur Kirchheim?

In erster Linie, dass sie gut schmecken, denn das ist das überzeugendste Argument. Der Rest wird aufgrund der guten Ideen der WeinKultur-Mannschaft von selbst laufen und die Menschen überzeugen.

 

5. Was wünschen Sie der WeinKultur Kirchheim im Jahr 2021?

Den Reben wünsche ich ausreichend Regen zum Wachsen, den Trauben genügend Sonne zum Reifen und Geschmack entwickeln. Dem Team wünsche ich viel Energie und Kreativität für weitere Ideen und dem Gemeinderat weiter den Mut, das Projekt zu befürworten. Den Zweiflern und Kritikern wünsche ich, dass sie mit jedem Schluck von Rosa, Regina und Roberto ihre Zweifel und ihre Kritik ablegen können.  

 

Stephan Hennig lebt mit seiner Familie seit 1993 in Kirchheim. Er sitzt für die Wählergemeinschaft Kirchheim im Gemeinderat und ist erster Stellvertreter des Bürgermeisters. Ihm ist es „wichtig, dass Kirchheim dieser lebenswerte Ort bleibt, den ich kennen und lieben gelernt habe“.

 

Übrigens: Der Vorverkauf für den Premierenjahrgang der WeinKultur Kirchheim läuft noch. Aber nicht mehr lange. Noch können exklusiv im Kirchheimer Dorfladen (KiD), in der Obsthalle an der B27 zwischen Kirchheim und Lauffen sowie in den Verkaufsstellen der Weingärtner Stromberg-Zabergäu in Brackenheim und Bönnigheim Gutscheine für die erste Rosa gekauft werden. Doch das Limit ist nah. 7,50 Euro kostet das Kärtle, das sich ab 5. März 2021 in eine Flasche samt edlem Inhalt verwandeln lässt. 

 

Wer der WeinKultur Kirchheim online folgen will, kann das tun:

Auf Instagram: wein.kultur.kirchheim

Auf Facebook: WeinKultur Kirchheim