ARCHIV: Aus dem Gemeinderat

Ausschuss behandelt Bauvoranfrage

Erfasst von: Grieb, Petra (29.03.2021)

Der Verwaltungs- und Bauausschuss hat am Montag der vergangenen Woche über eine Bauvoranfrage des Gebäudeeigentümers der Schützenpfadhöfe 7 beraten, der den Dachstock seines Wohnhauses um rund 1,20 Meter aufstocken möchte. Um den landwirtschaftlichen Betrieb weiterführen zu können, braucht der Eigentümer mehr Platz. Er will aber keine zusätzlichen Flächen erschließen. In seiner Bauvoranfrage wies der Gebäudeeigentümer darauf hin, dass die Trauf- und Firsthöhe seines Wohnhauses nach der Aufstockung auch weiterhin um rund 2,50 Meter niedriger ist, als das Wirtschaftsgebäude auf dem Nachbargrundstück.

 

„Dem Vorhaben stehen aus Sicht der Verwaltung keine öffentlichen Belange entgegen“, teilte Hauptamtsleiterin Ranjana Hoffmann letzte Woche im Ausschuss mit. Allerdings prüfe das Landratsamt derzeit noch die Belange des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des Bodenschutzes. Bürgermeister Uwe Seibold berichtete, es habe bereits einige Vorgespräche mit den Behörden gegeben. Die vom Hausbesitzer in seiner Bauvoranfrage formulierten Fragen an die Verwaltung seien aus der Sicht der Behörden teilweise „komplex“.

 

Der Eigentümer wollte in seiner Voranfrage nicht nur wissen, ob eine Aufstockung generell möglich sei, sondern beispielsweise auch, ob die Behörden dem Bau einer Dachterrasse und der Einrichtung von Dachgauben zustimmen würden und ob ein zusätzliches Zimmer für einen Praktikanten erlaubt sei. 

 

Der Ausschuss stellte am Ende schon mal sein Einvernehmen in Aussicht und beantwortete alle Fragen des Gebäudebesitzers mit einem klaren „ja“. Immanuel Schmutz, Stephan Hennig, Inge Schemminger und Jürgen Brückner zeigten sich erfreut über die Aufstockungspläne. Dadurch könne eine Neuerschließung von Flächen vermieden werden. Außerdem sei es zu unterstützen, dass der landwirtschaftliche Betrieb von den Nachkommen weitergeführt werde.