Geschichtsverein

Corona – die Pest des 21. Jahrhunderts?

Erfasst von: Mayer, Helmut (10.01.2022)

Corona ist nicht die erste Pandemie, die die Menschheit heimsucht. Die Geschichte ist voll davon und lange kannten die Menschen weder die Ursachen noch hatten sie die Mittel sie zu bekämpfen. Was lag also näher als dies zum Thema einer Ausstellung zu machen. Denn auch Kirchheim blieb nicht verschont.

 

Von der Pest bis Corona - Die Geschichte der größten Pandemien der Vergangenheit.“

 

So das Thema der Jahresausstellung 2022 des Geschichtsvereins im „Museum im Farrenstall“ die voraussichtlich Anfang April eröffnet wird.

 

Schon 1997 schrieb Stefan Winkle in seiner 'Geschichte der Seuchen': „AIDS sollte eine ständige Warnung sein, beim Erscheinen neuartiger Krankheiten nie auf verharmlosende Bagatellisierungsversuche zu hören, sondern sofort erfahrene Epidemiologen und Infektologen zu Rate zu ziehen, um nicht erneut wichtige seuchenprophylaktische Maßnahmen zu unterlassen.“

 

Das Buch ist eine der Quellen für die Jahresausstellung 2022 über Geschichte der Pandemien. Was Corona angeht, so liefert die Gegenwart täglich neue Informationen.

 

Zwischen 1607 und 1636 warnte in Augsburg diese Tafeln an den Wänden von Pesthäusern 

 

Im übrigen wurde auch in der Vergangenheit nach Schuldigen gesucht, hatten Verschwörungstheorien Konjunktur. Und natürlich waren wie fast immer die Juden die Sündenböcke. Nur anders als Corona ließ sich die Existenz der Pest nicht leugnen. Denn die Toten lagen einfach in den Straßen, das Sterben fand vor aller Augen statt.

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