FLUKS

Fluks-Reise ins Salzburger Land

Erfasst von: Grieb, Petra (21.11.2022)

 

Nachdem die Ziele der beiden letzten Fluks-Reisen innerhalb Deutschlands lagen, führten uns dieses Jahr fünf Tage nach Österreich ins nachbarliche Salzburger Land.

Den ersten Reisetag nutzten wir zu einem Kurzaufenthalt in München. Auf einer zweistündigen Fahrt durch die bayrische Landeshauptstadt, vorbei an alten Gebäuden, Sehenswürdigkeiten und modernen Industriegebieten, gelang es der bestens informierten, engagierten Stadtführerin, uns ein Bild von der Geschichte und dem heutigen Leben in der Weltstadt München zu vermitteln.

Am Abend  bezogen wir das 4-Sterne- Hotel "Leonharder Hof"in Leogang, unsere Unterkunft, in der wir in den nächsten vier Tagen bestens versorgt waren, und von wo aus wir zu unseren Unternehmungen starteten.

Nicht weit von Leogang entfernt, liegt der Nationalpark Berchtesgaden. Dort bestiegen wir in Schönau eines der Elektroboote zur Fahrt über den Königssee. Fast lautlos glitt das Boot vorbei an den steil aufsteigenden Felswänden, auf denen die fast unberührte Natur erhalten  geblieben ist. Zu unserer Freude gelang es an diesem Tag auch, das berühmte Trompetenspiel vom Boot aus als klares Echo zu hören.

 

 

Die Halbinsel Hirschau mit ihrer weltberühmten barocken Wallfahrtskirche sahen wir noch aus der Ferne im Sonnenschein. Bei unserer Ankunft allerdings setzte stürmisches Wetter mit prasselndem Regen ein. Sodass wir nach einem kurzen Besuch der Kapelle und einem Rundgang über die malerische Insel eines der nächsten Boote zur Rückfahrt bestiegen. Von der grandiosen Aussicht auf die Berge am Ufer war leider nicht mehr viel zu sehen.

Am Nachmittag erwartete uns dann eine Rundfahrt über die Rossfeld-Panoramastraße, die den Besucher mit weiten Ausblicken über die einzigartige alpine Bergwelt des Berchtesgadener Landes auf eine Höhe von 1570m bringt.

Das absolute Highlight unserer Reise war die Fahrt auf der 48km langen Großglockner Hochalpenstraße. Mit ihren mehr als 30 Kehren führt sie durch grüne Nadelwälder, alpine Matten, bis zur Flechtentundra. Nach jeder Kurve bot die Bergwelt einen neuen überwältigenden Ausblick. Die Landschaft wurde immer karger und die Temperatur sank. Auf einer Höhe von 2400m wurde unsere Mittagsrast in Matsch und Schneeregen, bei 2 Grad über Null, zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Zahlreiche Ausstellungen und Informationspunkte entlang der Straße geben dem Besucher Auskunft über die Tier- und Pflanzenwelt dieser Region. Besonders beeindruckend war die Dokumentation über Pläne, Bau und Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße im Jahr 1935.

Auf der Rückfahrt nach Leogang am Spätnachmittag konnten wir zu unserer Freude die Einzigartigkeit dieses Hochalpengebietes im strahlenden Sonnenschein genießen.

Mit vielen schönen Eindrücken erfolgte am 5.Tag nach einem kurzen Aufenthalt an den Krimmler Wasserfällen die Heimreise über den Gerlospass, das Inntal entlang, vorbei an München und über die Schwäbische Alb nach Kirchheim.

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