Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e. V. erläutert, wie Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung zusammenhängen. Schimmel in Wohngebäuden birgt gesundheitliche Risiken und verursacht Schäden am Gebä
Hygro-Thermometer zeigen an, ob Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einem günstigen Verhältnis liegen.
Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e. V. erläutert, wie Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung zusammenhängen.
Schimmel in Wohngebäuden birgt gesundheitliche Risiken und verursacht Schäden am Gebäude. Viele Personen versuchen der Pilzentwicklung durch stärkeres Heizen entgegenzuwirken. Dadurch entstehen unnötig hohe Kosten – Schimmelpilze fühlen sich in sämtlichen Bereichen zwischen 0 und 40 Grad wohl. Temperatur alleine wirkt Schimmelbildung nicht entgegen. Entscheidend ist die relative Feuchte (rF) der Luft.
Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Sinkt die Temperatur in einem Raum, steigt bei gleichbleibender Feuchte die rF. In kälteren Bereichen mit ungedämmten Außenwänden kühlt die Raumluft plötzlich sehr schnell ab. Die Wassermenge kann von der Luft an diesen Stellen nicht mehr gehalten werden; die rF steigt auf über 100 % und es bildet sich Kondenswasser an den Oberflächen aus – der perfekte Nährboden für Mikroorganismen. Die meisten Schimmelpilze fühlen sich bereits bei 80 % rF wohl, einige sogar bei 70 %. Es ist empfehlenswert, die rFdauerhaft unter 60 % zu halten, um Schimmelbildung zu verhindern. Mithilfe eines Thermo-Hygrometers kann der Wert in einzelnen Räumen gemessen werden.
Die Feuchtigkeit selbst kommt über viele Quellen ins Haus: Kochen, Duschen, bloßes Atmen. Um die relative Luftfeuchte zu reduzieren, gibt es nur einen Weg: Regelmäßiges Lüften – manuell oder über eine Lüftungsanlage. In Einzelfällen ist es aus baulichen oder anderen Gründen nicht möglich, die rF durch Lüften ausreichend zu reduzieren. Hier kann es sinnvoll sein, die Temperatur einzelner Räume nicht unter 16 Grad fallen zu lassen. Dadurch kann die Raumluft mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Die Reduktion der Luftfeuchtigkeit sollte aber immer im Fokus stehen.
Schimmelprobleme? Unter Tel. 07141/68893-0 können Sie einen Termin zur kostenlosen Erstberatung vereinbaren, um sich über Dämmmaßnahmen oder den Einbau einer Lüftung zu informieren.
Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. erklärt, wann und wie Energieberatende in ein Sanierungsvorhaben eingebunden werden sollten. Bei Baubegleitungen beraten sachverständige Energieeffizienz-
Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. erklärt, wann und wie Energieberatende in ein Sanierungsvorhaben eingebunden werden sollten.
Bei Baubegleitungen beraten sachverständige Energieeffizienz-Experten und Expertinnen bei einzelnen oder mehreren Sanierungsmaßnahmen und unterstützen bei der Planung. Sie überprüfen beispielsweise, ob eine ausreichende Dämmeigenschaft bei der Wahl der Baustoffe vorliegt. Dadurch wird sichergestellt, dass der geplante Energiestandard erreicht wird. Die Sachverständigen müssen zudem zwingend für die Beantragung einiger Fördermittel hinzugezogen werden. Baubegleitungen sind vor allem bei kostenintensiven, größeren Sanierungsmaßnahmen wie einer Dachdämmung (Einzelmaßnahme) oder bei der Vollsanierung zum Effizienzhaus sinnvoll. Hier ist das Potenzial langfristig Energiekosten einzusparen, groß. Bestenfalls wurde vor der Baubegleitung bereits ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt. Dieser bringt voraballe Maßnahmen in eine sinnvolle Reihenfolge, verweist auf verfügbare Fördermittel und liefert eine erste Kosteneinschätzung.
Die Baubegleitung ist Voraussetzung, um einzelne Förderungen überhaupt zu erhalten und wird selbst mit bis zu 50 Prozent gefördert. Wichtig: Als erster Schritt werden Energieberatende beauftragt, anschließend die Handwerksbetriebe. Erst danach, aber noch vor Baubeginn, kann der Förderantrag gestellt werden. Auch die Erstellung eines iSFP wird mit bis zu 50 Prozent der Kosten gefördert, maximal jedoch 650 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser bzw. 850 Euro für Mehrfamilienhäuser. Zusätzlich gibt es mit dem iSFP für Einzelmaßnahmen 5 Prozentpunkte Förderbonus und die maximale Fördersumme erhöht sich von 30.000 auf 60.000 Euro je Wohneinheit, was sich bei größeren Sanierungen schnell rechnet.
Sie stehen am Anfang eines Sanierungsvorhabens und möchten sich beraten lassen? Unter 07141/68893-0 vergibt die LEA Termine für kostenfreie Erstberatungen.