Viele schwerkranke Menschen verzichten am Lebensende auf Medikamente, Bestrahlung, Operationen und intensiv-medizinische Maßnahmen. Und was geschieht, wenn sie bewusst auch auf Nahrung und Flüssigkeit
Viele schwerkranke Menschen verzichten am Lebensende auf Medikamente, Bestrahlung, Operationen und intensiv-medizinische Maßnahmen. Und was geschieht, wenn sie bewusst auch auf Nahrung und Flüssigkeit verzichten? Mit dem Vortrag „Essen und Trinken am Lebensende“ bietet der Ambulante Hospizdienst Raum für Aufklärung, Austausch und Orientierung, um Ängste und Unsicherheiten zu nehmen. Dafür bringt der erfahrene Palliativmediziner aus Pleidelsheim, Prof. Dr. Jürgen Herbers, seine langjährige Erfahrung aus der Palliativmedizin ein und beleuchtet die Bedeutung von Essen und Trinken in der letzten Lebensphase. Thematisiert werden unter anderem Hunger und Durst, der Umgang mit künstlicher Ernährung sowie das sogenannte Sterbefasten.
Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten – unabhängig davon, ob sie sich beruflich, ehrenamtlich oder persönlich mit Krankheit, Sterben und Begleitung am Lebensende auseinandersetzen. Prof. Dr. Herbers vermittelt medizinisches Wissen verständlich und einfühlsam und nimmt sich Zeit, auf Fragen aus dem Publikum einzugehen. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Wissen zu stärken und einen offenen, respektvollen Dialog über Wünsche, Bedürfnisse und Würde am Lebensende zu ermöglichen.
Ehrenamtliche Sterbebegleiter schenken Zeit, Zuwendung und Präsenz. Dies sind Qualitäten, die für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase von unschätzbarem Wert sind. Der
Ehrenamtliche Sterbebegleiter schenken Zeit, Zuwendung und Präsenz. Dies sind Qualitäten, die für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase von unschätzbarem Wert sind. Der Hospizdienst steht dafür ein, dass niemand allein sterben muss. Deshalb werden wir in Kooperation mit dem Hospizdienst der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim vom 26. Juni bis zum 13. Dezember erneut einen Qualifizierungskurs anbieten. Die Lerninhalte werden in Abendterminen sowie an Wochenenden von drei erfahrenen Ausbilderinnen vermittelt.
Die Teilnahme am Kurs ist kostenfrei und keine bindende Zusage für den Dienst der ehrenamtlichen Begleitung. Der Infoabend findet am Donnerstag, 18. Juni, um 19.00 Uhr in der Kirchlichen Sozialstation, Karl-Heinz-Lüth-Straße 4, 74343 Sachsenheim statt.
Sind Sie interessiert? Dann finden Sie ausführliche Informationen zum Kurs, den Terminen, dem Infoabend und den Vorgesprächen sowie zu Kontaktmöglichkeiten auf unserer Website www.hospiz-neckar-stromberg.de.
Gerne können Sie auch unsere Koordinatorin Julia Mattick anrufen, Telefon 0152/03604067.