Die letzte Gelegenheit zur Besichtigung des Schwäbischen Schnapsmuseums ist am Sonntag, den 25. Oktober für dieses Jahr. Damit geht auch die Ausstellung "ZeitSpuren - Vom Kupferstich zum Smartphone" z
Die letzte Gelegenheit zur Besichtigung des Schwäbischen Schnapsmuseums ist am Sonntag, den 25. Oktober für dieses Jahr. Damit geht auch die Ausstellung "ZeitSpuren - Vom Kupferstich zum Smartphone" zu Ende. In der Woche vom 2. bis 7. November haben wir wieder einen Stand auf dem Spätlingsmarkt im Landratsamt Ludwigsburg.
Die Güglinger Herzogskelter war das Zeil unserer Exkursion. Sie wurde mit Bandhaus und der Zehntscheune zwischen 1568 und 1572 unter den Herzog Christoph gebaut. 1979 - 81 wurde das riesige Ensemble v
Die Güglinger Herzogskelter war das Zeil unserer Exkursion. Sie wurde mit Bandhaus und der Zehntscheune zwischen 1568 und 1572 unter den Herzog Christoph gebaut. 1979 - 81 wurde das riesige Ensemble von Architekt Rall unter Bürgermeister Manfred Volk umfassend saniert. Kulturamtsleiterin Ines Schmiedel erläuterte uns sehr lebendig die Geschichte, die Sanierung und die Bedeutung des Gebäudes für Güglingen. Am Anfang der Überlegungen hörte man öfters: Weg mit dem alten Klump. Nur mit einer Stimme Mehrheit hat der Gemeinderat die Sanierung beschlossen. Heute ist die Kelter der kulturelle Mittelpunkt der Stadt. Die Sanierung erregte damals bundesweites Aufsehen. Seit 1981 zeigt die Stadt Güglingen im Bürgersaal der Herzogskelter mit über 400 Plätzen ein buntes kulturelles Bühnenprogramm, das weit über die Region hinausstrahlt. Architekt Rall verband seine Sanierung mit Kunst im Stadtbild. So hat Güglingen als Kunststadt des Zabergäus einen Namen erhalten. Vereine haben eine freie Veranstaltung im Jahr. Ein Hotel mit Restaurant schlisst sich an.
Die mit Gemälden der Künstlerin Ursula Stock bereicherte Saal der Herzogskelter erregte große Beachtung. Foto Kurt Sartorius.
Am Sonntag, dem 18. Oktober führt Kurt Sartorius wieder durch Bönnigheim. Bei einer spannenden Führung erfahren sie die Bönnigheimer Weingeschichte, welche Jahr 793 beginnt und zu den ältesten im Land
Am Sonntag, dem 18. Oktober führt Kurt Sartorius wieder durch Bönnigheim. Bei einer spannenden Führung erfahren sie die Bönnigheimer Weingeschichte, welche Jahr 793 beginnt und zu den ältesten im Land gehört. Auf den Spuren dieser langen Weinbautradition gibt es viele Zeugnisse zu entdecken. Von den sieben mittelalterlichen Keltern haben sich noch drei erhalten. Besichtigt wird auch die Genossenschaftskelter am Burgplatz, welche durch den unterirdischen Gang vom Burgkeller her betreten wird. Stolze Weingärtnerhäuser mit tiefen Kellern zeigen die wirtschaftliche Bedeutung des Weinbaus. Aber auch von den Sorgen und Mühen der Weingärtner, von Weinfesten und der Bedeutung des Weines im Glauben und Brauch erfahren Sie bei dieser Führung, bei der auch die Cyriakuskirche besichtigt wird. Beginn ist um 14 Uhr am Burgplatz und Ende im Schwäbischen Schnapsmuseum bei einem Lemberger. Die Unkosten betragen 9.- €.
Ein großer Kalebstrauben wir bei einem Weinfest getragen.Sammlung Historische Gesellschaft