Am vergangenen Samstag waren wir zur Feier des 70. Geburtstages unseres zweiten Vorstandes Siegfried eingeladen und durften einen rundum gelungenen Abend erleben. Bei gutem Essen, feinen Getränken und
Am vergangenen Samstag waren wir zur Feier des 70. Geburtstages unseres zweiten Vorstandes Siegfried eingeladen und durften einen rundum gelungenen Abend erleben. Bei gutem Essen, feinen Getränken und vielen heiteren Gesprächen haben wir uns sehr wohlgefühlt. Die herzliche Atmosphäre im Kreise seiner Familie und engsten Freunde hat den Abend besonders schön gemacht. Für die Einladung und die großzügige Bewirtung möchten wir uns aufrichtig bedanken.
Zu vorgerückter Stunde kamen noch zwei „Richtige“ von den Drei Richtigen hinzu und spielten ein Geburtstagsständchen auf, bei dem alle begeistert mit eingestimmt haben.
v. links: Ehrenvorstand, Vorstand, Jubilar
Der Ehrensalut mit Gewehr und Böllern war unser kleiner Beitrag zu einem festlichen und fröhlichen Anlass.
Wir wünschen unserem Siegfried für sein neues Lebensjahr Gesundheit, Freude und viele weitere schöne Momente im Kreise seiner Liebsten. Möge ihm das neue Jahrzehnt ebenso herzlich begegnen, wie er uns an diesem Abend empfangen hat.
Die Schwarzen Jäger und ihr Auftrag Die Schwarzen Jäger pflegen seit jeher das heimische Brauchtum. Dazu gehören das Maibaumstellen zu Walpurgis, die Teilnahme an historischen Umzügen, Böllerschützent
Die Schwarzen Jäger pflegen seit jeher das heimische Brauchtum. Dazu gehören das Maibaumstellen zu Walpurgis, die Teilnahme an historischen Umzügen, Böllerschützentreffen sowie das traditionelle Böllern bei besonderen Anlässen wie Neujahr.
Böllern als gelebtes Brauchtum
Unsere Böllerkompagnie bei einer Brauchtumsveranstaltung
Das Böllerschießen wird zu besonderen Festtagen gepflegt: bei Hochzeiten, Kirchweihen, in den Rauhnächten, an Neujahr und zu Sonnwend. Ebenso bei Schützenfesten, Ehrensaluten und am Volkstrauertag zum Gedenken an die Gefallenen. Auch bei sakramentalen Segnungen an Außenaltären, etwa an Fronleichnam oder bei Hagelprozessionen, ist das Böllern in einigen Gegenden üblich. In vielen Regionen finden zudem große jährliche Böllerschützentreffen statt.
Historische Wurzeln
Die Geschichte des Böllerschießens reicht bis ins 14./15. Jahrhundert zurück. Da der Brauch eng mit anderen Traditionen verwoben ist, sind schriftliche Quellen selten. Die Idee, mit Schwarzpulver zu schießen, dürfte so alt sein wie das Schwarzpulver selbst.
Erste belegte Hinweise
1666 wird das Handböllerschießen zu Weihnachten im Berchtesgadener Land erstmals urkundlich erwähnt. Im 18. Jahrhundert ordneten Kurfürstentümer wie Trier die Anschaffung von Böllern an, um im Notfall durch laute Signale schnelle Nachbarschaftshilfe zu ermöglichen.
Sagen und Überlieferungen
Einer Sage nach verschossen die Hornberger ihr Pulver bereits vor der Ankunft des Fürsten – möglicher Ursprung des Sprichworts „Das ging aus wie das Hornberger Schießen“. Aus dem 18. Jahrhundert gibt es zudem Hinweise, dass Schützengesellschaften Böllergeräte anfertigen ließen und sie bei Festlichkeiten nutzten.
Sachkunde-Lehrgang nach § 27 SprengG
Da wir immer wieder auf neue Böllerkurse angesprochen werden, planen wir einen Sachkunde‑Lehrgang zur Erlangung einer Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz (SprengG).
Interessierte melden sich gerne unter folgendem Kontakt
Schwarze-Jaeger@gmx.de
Markus Dröse, Böllerbeauftragter, Tel. 07143/22582
Anmerkung vom Vorstand
Unsere Jubiläumskanone „Jürgen“ sucht noch einen Böllerschützen, der sie zum Brauchtum ausführt!