Wie bereits bekannt ist, wurde die Mehlschwalbe zum Vogel des Jahres gewählt. Doch wie sieht es in Erligheim mit den Mehlschwalben aus. Wir haben zwar keine größeren Kolonien hier in Erligheim, doch e
Wie bereits bekannt ist, wurde die Mehlschwalbe zum Vogel des Jahres gewählt. Doch wie sieht es in Erligheim mit den Mehlschwalben aus. Wir haben zwar keine größeren Kolonien hier in Erligheim, doch einige kleinere schon. Die wohl größte ist in der Flurstraße, wo ca. 30 Nester angebracht sind. Aber auch in der Schmerbach/Grabenstraße ist eine Kolonie beheimatet, die schon seit Jahrzehnten dort die Nester belegen. Auch in der Schule sind einige Nester unter dem Dachtrauf angebracht, leider noch ohne Erfolg. Doch auch bei uns ist ein leichter Rückgang zu spüren. Zum einen ist der Insektenschwund und vor allem aber die moderne Architektur, die zunehmende Versiegelung, (keine Pfützen) wo sie Lehm für den Nestbau finden, mit Ausschlag gebend. Der Vogel ist etwa 14 cm groß und sie haben einen leicht gegabelten Schwanz. Oberseite und Flügel sind schwarz, Kopf und Rücken metallisch blau. Die Unterseite und der Bürzel leuchten hell weiß, daher auch der Name Mehlschwalbe. Um ein eigenes Nest an eine Hauswand zu kleben, benötigen sie ca. 1500 Lehmkügelchen. Die NABU Ortsgruppe hat sich schon Gedanken gemacht, einen
Schwalbenmastbaum, in dem mehrere Nistkästen angebracht sind, zu erstellen.
Mit 67.050 Stimmen (45,2 %) wurde die Mehlschwalbe zum Vogel des Jahres gewählt, 148.500 Menschen haben abgestimmt. Es folgten der Trauerschnäpper 33.181 (22,3 %), der Kolkrabe 22.587 (15,2 %) die Was
Mit 67.050 Stimmen (45,2 %) wurde die Mehlschwalbe zum Vogel des Jahres gewählt, 148.500 Menschen haben abgestimmt. Es folgten der Trauerschnäpper 33.181 (22,3 %), der Kolkrabe 22.587 (15,2 %) die Wasseramsel 16.074 (10,8 %) der Kranich 9.614 (6,5 %) der Stimmen. Die Mehlschwalbe ist kein Dauergast hier bei uns, denn sie fliegt zum Überwintern über tausend Kilometer nach Afrika südlich der Sahara. Sie kommt Anfang /Mitte April zurück zum Brüten und fliegen im September wieder zurück nach Afrika. In Deutschland gibt es noch ca. 770.000 Brutpaare, doch die Zahlen gehen rapide zurück. Die Mehlschwalbe gelten als Vorboten der warmen Jahreszeit, sie suchen in der Luft mit Ihren akrobatischen Flugeinlagen nach Futter. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Fluginsekten.